LSVD Sachsen fordert gleichberechtigen Zugang zu Reproduktionsmedizin

Sachsen unterstützt Kinderwunscherfüllung für Paare ohne Trauschein

Sachsen ist nun das sechste Bundesland, in dem sich zukünftig auch Paare ohne Trauschein ihren Kinderwunsch erfüllen können, wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren. Michel Röhricht, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Sachsen erklärt hierzu:

Als Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen begrüßen wir die Entscheidung der Landesregierung, auch Paare ohne Trauschein bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu unterstützen.  Dies kann und darf aber nur der erste Schritt sein. Lesbische Frauen werden immer noch von der Förderung ausgeschlossen, auch wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren; denn verheiratete und nicht verheiratete Paare werden nicht unterstützt, wenn bei ihnen nur heterologe Kinderwunschbehandlungen möglich sind. Die Richtlinie muss dringend nachgebessert werden, um auch solche Paare bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu fördern.

Familie ist dort wo Kinder sind. Die Frage, ob Menschen mit Kinderwunsch heterosexuell oder gleichgeschlechtlich lieben, darf für die Erfüllung des Kinderwunsches keine Rolle spielen.

Aufruf: 19.06. – Hand in Hand für Vielfalt und Respekt und gegen Rassismus in Leipzig / Chemnitz

Menschenketten gegen AusgCkH4RjyXIAEKIto.jpg largerenzung und Hass

English version below

Ohne Angst verschieden sein, zu jeder Zeit, überall! Das muss in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein. Doch Rechtspopulisten und organisierte Rechtsextreme geben sich als „das Volk“, als Vertretung „der schweigenden Mehrheit“ aus und hetzen gegen Flüchtlinge, Muslime und Minderheiten. Es reicht! Wir wollen in einer toleranten, offenen und demokratischen Gesellschaft leben. In der die Würde des Menschen unantastbar bleibt. Weiterlesen

Sachsen fördert LSVD-Beratungsstelle für Geflüchtete in Chemnitz

Queer-refugeesAnlässlich der Entscheidung der Sächsischen Aufbaubank (SAB) die geplante Beratungsstelle des Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen für LSBTI*-Asylsuchende in Chemnitz zu fördern, erklärt Tom Haus, Sprecher des LSVD Sachsen:

Durch die Förderung des Freistaates Sachsen ist es uns endlich möglich, eine hauptamtliche Beratung für Geflüchtete anzubieten, die wegen ihrer Liebe zum gleichen Geschlecht oder ihrer geschlechtlichen Identität ihre Heimat verlassen mussten. Darüber ist der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen sehr froh. Weiterlesen

Wir bringen Vielfalt an den Himmel über Sachsen

SachsenSachsenweiter Rainbowflasg 2016weiter Rainbowflash zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT), am 17. Mai 2016, erklärt Simon Günther, Sprecher des Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen:

Die Anzahl der Menschen, die Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) gleiche Rechte absprechen und sie wieder zurück in die Unsichtbarkeit drängen wollen, wächst langsam aber stetig an – nicht nur in Europa, sondern auch in Deutschland. Diskriminierung und Gewalt gegen LSBTI gehört auch in Sachsen vielerorts zum Alltag. Weiterlesen

CDU schafft Nährboden für Rechtspopulismus

CDU schafft Nährboden für Rechtspopulismus

Bundestagsabgeordnete der CDU laden AfD-nahe Birgit Kelle ein

(21.03.2016) Anlässlich der bevorstehenden Podiumsdiskussion „Mit Gendergaga gegen das arabische Frauenbild?“, zu der die CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel und der stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Arnold Vaatz Birgit Kelle eingeladen haben, erklärt Simon Günther, Sprecher des LSVD-Sachsen:

Als Lesben- und Schwulenverband Sachsen sind wir erschrocken, dass Birgit Kelle erneut von der CDU die Möglichkeit erhält, ihre menschenfeindliche Ideologie vorzustellen. Mit dieser Einladung zeigt die CDU ein weiteres Mal, dass sie Rechtspopulismus und Homophobie durchaus für gesellschaftsfähig hält.

Birgit Kelle ist Mitinitiatorin der sogenannten „Märsche für das Leben“, die sich gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen richten. Sie organisierte die „Demo für alle“ gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg mit, sucht die Nähe zu Institutionen der Neuen Rechten und ultrakatholischen Organisationen wie den Legionären Christi und veröffentlicht immer wieder in rechtspopulistischen und AfD-nahen Medien. Birgit Kelle geht es um Abwertung und Ausgrenzung all jener, die nicht ultrakatholischen und rechtspopulistischen Familien und Geschlechterbildern entsprechen. Sie schafft damit den Nährboden für Ausgrenzung und Anfeindungen.

Dass die CDU und andere Parteien aus dem rechten Spektrum sich jetzt scheinbar für die Rechte von Frauen einsetzen möchten, muss als perfide Instrumentalisierung, der Ereignisse in der Silvesternacht in Köln, entlarvt werden.

LSVD Sachsen benötigt dringend langfristige Unterstützung für die LSBTI*-Flüchtlingsarbeit

Queer-refugeesFlüchtlingsarbeit für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- oder intergeschlechtliche Asylsuchende ist von Anfang an ein Thema für den LSVD Sachsen. In Erstaufnahmeeinrichtungen sind homosexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen immer wieder Gewalt und Anfeindungen ausgesetzt.

Wir brauchen in Sachsen dringend ein Beratungsnetzwerk für LSBTI*-Asylsuchende. Dazu erklärt, Tom Haus, Sprecher des LSVD Sachsen: Weiterlesen

******Call for Ideas – LSVD koordiniert den sachsenweiten Rainbowflash am 17.05.2016******

Liebe UntersRainbowflash 2013tützer_innen des LSVD Sachsen,
liebe Freund_innen,

im letzten Jahr konnten wir zusammen mit Euch, sachsensenweit zum IDAHOT, den Rainbowflash durchführen.
Ohne Eure Hilfe und Unterstützung wäre diese Aktion nicht möglich gewesen.

Einen riesen Dank noch einmal an alle Aktiven, die zusammen mit uns im letzten Jahr zum IDAHOT unterwegs waren. Weiterlesen

Vernetzungstreffen in Dresden – 29.01.2016

Liebe Mitglieder des LSVD Sachsen,

25 Jahre Engagement für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt sind für uns kein Grund, sich auf Erreichtem auszuruhen.

Im neuen Jahr wollen wir zusammen mit Euch Ideen entwickeln, wie unsere zukünftige Arbeit in Sachsen und besonders auch in Dresden aussehen kann. Weiterlesen

Unterstützung von queeren Asylsuchenden in Chemnitz

Stellenausschreibung
Sozialpädagog_in / Psycholog_in
zur Unterstützung von queeren Asylsuchenden
in Chemnitz/ Südwestsachsen

Die Stelle (20 Std./Woche) soll, vorbehaltlich Förderung, am 01.01.2016 aufgenommen werden. Die Laufzeit des Projekts beträgt 12 Monate –
Dienstort ist Chemnitz.

Der LSVD ist die Interessenvertretung von Lesben und Schwulen in Deutschland und setzt sich ein für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt ein.

Für die Region Südwestsachsen werden mehrere tausend Flüchtlinge, insbesondere aus dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Iran), aus Afghanistan aber auch aus anderen Regionen erwartet. Darunter sind selbstverständlich auch gleichgeschlechtlich liebende und transgeschlechtliche Menschen, die in Deutschland auf sich allein gestellt sind. Gerade homosexuelle Menschen auf der Flucht können sich oft aus Angst vor Gewalt und Diskriminierung nicht offen in den Unterkünften outen.

Der LSVD Sachsen möchte mit einer Beratungsstelle eine Verbindung zwischen der allgemeinen Flüchtlingsarbeit und LSBTI Angeboten schaffen. Die zukünftige Stelle möchte Teil eines Netzwerkes sein und will zusammen mit unseren Partner_innen in Leipzig und Dresden dafür sorgen, dass in Sachsen eine zuverlässige Beratung für queere Flüchtlinge angeboten werden kann. Weiterlesen