"Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zu Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Bei dem sogenannten RAINBOWFLASH lassen die Sachsen gemeinsam viele hundert bunte Luftballons mit kleinen Nachrichten gegen Homophobie in den Himmel steigen. Mögen Ihre Botschaften an den richtigen Stellen landen! Diese vom LSVD Sachsen koordinierte Aktion wird in Zusammenarbeit vieler Partner organisiert.
Der RAINBOWFLASH ist auch ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in den über 70 Ländern, in denen Homosexualität noch immer strafbar ist. In sieben Ländern werden homosexuelle Handlungen sogar mit der Todesstrafe belegt. Auch deswegen findet die Aktion in insgesamt in weit über 80 Städten auf der Welt statt – von Novosibirsk bis New York, von Paris bis Vladivostok, von Peking bis Murmansk. Und eben in Dresden, Leipzig und Chemnitz!
Der RAINBOWFLASH 2012 läutet außerdem auch die CSD-Saison in Sachsen ein. In Dresden beginnt die CSD Woche (www.csd-dresden.de) bereits am 26.Mai 2012 und endet am 03. Juni 2012. In Leipzig wird es nach dem Flash eine Benefizparty 20 Uhr in der alten Damenhandschuhfabrik geben. Die CSD-Woche Leipzig ist vom 7.- 14 Juli 2012 (www.csd-leipzig.de). Auch in Chemnitz findet am 21.Juli 2012 das TÜDELÜ - Das SchwulLesbischBiHeteroTrans-Parkfest statt. (www.different-people.de).
Dresden: Theaterplatz
Leipzig: Augustusplatz
Chemnitz: am Roten Turm
Partner:
CSD Leipzig, CSD Dresden, SPD – Schwusos, DIE LINKE, Dr. Barbara Höll (MdB), Stadt Dresden, Stadt Chemnitz, FDP-Leipzig, linXXnet e.V., Rosalinde Leipzig e.V., Differentpeople e.V. Chemnitz, Gerede e.V. Dresden, Rosa Löwen e.V., BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen, Piratenpartei Sachsen, Aids Hilfe Chemnitz, Aidshilfe Leipzig, RAA Sachsen, Initiative 2=2, Ponyclub Leipzig, Gegenpol, Frauenkultur / Kulturfabrik Leipzig
Auch im Jahre 2012 gehen unsere Stammtische weiter!
Ab Februar 2012 (jeden letzten Donnerstag im Monat) geht der Stammtisch in Leipzig für Mitglieder, Freunde und Sympathisanten des LSVD im Kulturhaus Eutritzsch weiter.
In Chemnitz (jeden letzten Freitag im Monat) geht es wie gewohnt im Januar wieder los.
Jeder und jede ist herzlich eingeladen zu Geselligkeit, Themenabenden, gemeinsamen Unternehmungen, Ideen zu gemeinsamen Aktionen einzubringen, etc.
Ort:
AIDS-Hilfe Chemnitz
Karl-Liebknecht-Straße 17 b
09111 Chemnitz
Der Treff in Chemnitz ist jeden letzten Freitag im Monat.
Ansprechpartner: Tom Haus tom.haus(at)lsvd.de 0172/3616948
Homepage: www.sachsen.lsvd.de, www.dmksachsen.de
Ort: Kulturhaus Eutritzsch (www.kulturhauseutritzsch.de)
Weg: Postadresse weicht vom Standort leicht ab!
Kulturhaus Eutritzsch am Ende von An der Querbreite, 04129 Leipzig, Sachsen
Mit Auto: Bis zum Ende der "An der Querbreite“ auf Parkplatz fahren.
Mit Straßenbahn 16 Richtung Messegelände: bis zur Mosenthinstraße--> Delitzscher Str. südlich bis " An der Querbreite" laufen --> gerade aus bis zum Ende (Parkplatz laufen) ca. 10 min.
Beschreibung:
Mit dem regelmäßigen LSVD Sachsen Treff in Leipzig wollen wir für Euch sichtbar & erreichbar sein, mit Euch ins Gespräch kommen und Euch interessante Vorträge und Diskussionen anbieten!
Der Treff in Leipzig ist jeden letzten Donnerstag im Monat.
Ansprechpartner: Hartmut Rus (0179/5020511)
Die CDU Vogtland versucht die Menschen zum Narren zu halten. Während einzelne CDU-Mitglieder sich „privat“/versteckt klar von den fragwürdigen Weltanschauungen zu Schwulen und Lesben distanzieren, versucht sich der Kreisvorstand Vogtland mit schwammigen Formulierungen aus der Affäre zu stehlen und geißelt Kritik an homohoben Einstellungen Ihrer Mitglieder als „Intoleranz“.
Herr Blechschmidt „bedauere es, dass [seine] persönliche Äußerung als CDU- Meinung öffentlich wahrgenommen“ wurde. Dadurch sei sie „zu einem schweren Fehler, der die CDU-Vogtland zu Unrecht in ein falsches Licht gerückt hat“, geworden.
Im Schlussteil werden missverständliche, unterschwellige Andeutungen gemacht, die Herrn Blechschmidt in eine Opferrolle pressen. Die Kritik der breiten Öffentlichkeit zu den unmöglichen Äußerungen von Herrn Blechschmidt wird so als „Intoleranz“ ihm gegenüber in den Raum gestellt.
Herr Blechschmidt steht offenbar weiterhin zu seiner Meinung von den „kranken“ Homosexuellen, die geheilt werden können. Es entsteht bei uns der Eindruck, als entschuldige er sich mehr bei seiner Partei als bei den Homosexuellen sowie deren Freunden und Familien. Das Ruhen des „Amtes als Fraktionssprecher der CDU-Stadtratsfraktion bis zum Ablauf der Legislatur“ als Pseudobuße und seine Entschuldigung werden durch die offenbarte Fehleinsicht wertlos gemacht.
Durch diese Form der „Reue“ wird er weiterhin als standhafter „Kommunalpolitiker“ von den Rechtradikalen und religiösen Fanatikern (bspw. Kreuz.net) gelobpreist werden. Die NPD schrieb zu dieser Thematik auf ihrer Homepage: „Die Fälle Hähner, Drechsler und Blechschmidt zeigen auf erfreuliche Weise, daß zumindest ‘bürgerliche’ Kommunalpolitiker noch dem gesunden Werteempfinden der großen Volksmehrheit verbunden sind.“
Jeder vernunftbegabte Kommunalpolitiker hätte bei einer Bewertung seiner Äußerungen nach „gesundem Volksempfinden“ den Rücktritt von seinen Ämtern eingereicht.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie veranstaltet der LSVD Sachsen am 17. Mai 2012 Rainbowflashs in verschiedenen Städten Sachsens als starke Zeichen gegen Gewalt und Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, bi-, inter- und transsexuellen Menschen. Herr Blechschmidt ist dazu recht herzlich eingeladen. Das Angebot zum Gespräch steht weiterhin.
Michel Röhricht
Tom Haus
Hartmut Rus
Landesvorstand des LSVD Sachsen
Folgender Artikel-Ausschnitt aus der DAPD nach einen Interview mit Landesvorstandsmitglied Hartmut Rus fasst unseren Standtpunkt zusammen.
""Homophobie ist heilbar, aber nicht Homosexualität", sagte Hartmut Rus, Vorstandsmitglied des sächsischen Lesben- und Schwulenverbandes, zu den Äußerungen Blechschmidts. Es sei "absolut hinterwäldlerisch, wenn Homosexualität als Krankheit aufgefasst wird". Rus lud den CDU-Politiker zu einem Treffen mit Schwulen und Lesben ein. „Herr Blechschmidt kann gern einmal bei uns vorbei schauen, um sich in Toleranz zu üben“. Zudem solle sich der CDU-Politiker etwas einfallen lassen, wie der Imageschaden von Plauen behoben werden könne, den die diffamierenden Äußerungen angerichtet hätten. Es sei schade, dass eine Stadt von solchen Leuten ins schlechte Licht gerückt würde, sagte Rus, der aus Plauen stammt, inzwischen aber in einer anderen Stadt als Volkswirt arbeitet. „Die Plauener CDU sollte überlegen, ob sie solch einen Menschen als Pressesprecher weiter haben will“, sagte er weiter." (01.05.2012 dapd)
Weiterer Artikel:
Lesben- und Schwulenverband will Plauener CDU-Politiker aufklären
Weitere Hintergründe zu den menschenfeindlichen Ideologien, die den Ansichten von Herrn Blechschmidt zu Grunde liegen: