Schlagwort-Archive: Queer Refugees

1. Sprachmittler*innen-Treffen des Projektverbundes „Fachberatung queere Geflüchtete in Sachsen“

Am 3. März 2021 trafen sich erstmalig die Sprachmittler*innen des Queer Refugees Network (Leipzig, RosaLinde Leipzig e.V.), des Informationszentrums für LSBTI* Geflüchteten (Chemnitz, Lesben- und Schwulenverband Sachsen e.V.) und des Projektes „borderless diversity – Grenzenlose Vielfalt“ (Dresden, Gerede e.V.) im Rahmen eines Online-Formates. Ziel ist es, neben der Ermöglichung eines regelmäßigen Austausches die Sprachmittelnden, die im Rahmen der Beratung von lesbischen, schwulen, bisexuelle, trans*, inter*, asexuellen und queeren (lsbtiaq* oder kurz queeren) Geflüchteten tätig sind, zu vernetzen und zu empowern. Es soll ein geschützter Raum geschaffen werden, in dem sowohl Platz für Sorgen und Ängste, aber auch für Weiterentwicklung und Verbesserung der Sprachmittlung an den verschiedenen Standorten in Sachsen sein soll. Auch der Aufbau eines sachsenweiten LSBTIAQ*sensiblen Sprachmittler*innen Pool ist in Planung. Die Moderation der Treffen wird von einem langjährig tätigen Sprachmittler der Beratungsprojekte in Dresden und Chemnitz übernommen, welcher eine Ausbildung als Trialogtrainer absolviert hat.

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Zusammenschluss des Projektverbundes „Fachberatung für queere Geflüchtete in Sachsen“

Queere Vereine gründen gemeinsames Beratungsnetzwerk für Geflüchtete

Projektverbund „Fachberatung für queere Geflüchtete in Sachsen“

20. Januar 2021. Zum Start des neuen Jahres haben sich die bestehenden psychosozialen Beratungsprojekte für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, inter, asexuelle und queere (lsbtiaq* oder kurz queere) Asylsuchende des Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen e.V., des RosaLinde Leipzig e.V. und des Gerede e.V. – Verein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Dresden zum Projektverbund „Fachberatung für queere Geflüchtete in Sachsen“ zusammengeschlossen. 

Bereits seit 2016 wird an allen drei Standorten psychosoziale Beratung in multiprofessionellen Teams für queere, geflüchtete Menschen angeboten: Neben psychosozialer Beratung und der begleitenden Beratung zum Asylverfahren bestehen Empowerment-Angebote, Unterstützung in Unterbringungsfragen sowie Zugang zu Vernetzungsmöglichkeiten und unterstützenden Ehrenamtsstrukturen.

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