Archiv des Autors: René Mertens

CSD in Dresden

LSVD Sachsen nimmt in diesem Jahr nicht am CSD in Dresden teil

Liebe Freund*innen,

der LSVD Sachsen hat sich entschieden in diesem Jahr nicht am CSD in Dresden teilzunehmen. Die steigenden Infektionszahlen und unsere Verantwortung gegenüber unseren Ehrenamtler*innen und Mitarbeitenden hat diese Entscheidung notwendig gemacht.

Im nächsten Jahr wollen wir wieder gern in Dresden zum CSD dabei sein, sofern es das Infektionsrisiko zulässt oder dem Covid 19 Virus bis dahin der Garaus gemacht wurde.

Herzliche Grüße
Euer Landesvorstand
i.a. Tom Haus

LSVD Sachsen zeigt Solidarität mit CSD Pirna nach Vandalismus gegen Regenbogenflagge

Ein Zeichen setzen – genau darum sollte es beim Hissen der Regenbogenflagge in Pirna am 05.07.2020 gehen. Ein Statement für mehr Offenheit, Akzeptanz und öffentliche Unterstützung gegenüber LSBTI*. Nicht einmal eine Woche später liegt genau dieses Zeichen am Boden, denn sowohl Mast als auch Flagge wurden in der Nacht zum 12.07.2020 Opfer von Vandalismus. Vandalismus, der in Pirna leider kein Einzelfall ist.

Quelle des Fotos: CSD Pirna e.V.

Wir als LSVD Sachsen verurteilen die Geschehnisse in Pirna zutiefst und zeigen uns solidarisch gegenüber unseren Mitstreiter*innen und Unterstützer*innen in Pirna. Nach diesem LSBTI*-feindlichen Vandalismus sollte die Stadt Pirna die Regenbogenflagge dauerhaft vor dem Rathaus platzieren und so deutlich machen, dass Hass und Hetzte gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*) in Pirna keinen Platz haben.

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15.07, 19.00 Uhr WebSeminar: Adoptionshilfegesetz – ein aktueller „Baustellenbesuch“ im Jahr 2020

Ob Zwei-Mütter-Familien, Zwei-Väter-Familien, Mutter-Vater-Kind(er)-Familien, Mehrelternfamilien oder Familien mit trans- und intergeschlechtlichen Eltern – so zahlreich sie sind, so zahlreich die Herausforderungen im alltäglichen Leben. Vielfalt ist Realität. Aber aktuell klafft eine gesetzliche Lücke, die Ungewissheit, Ängste und Rechtsverfahren zu Lasten aller Beteiligten auslöst. Wie sehen die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer Anerkennung neuer Familienformen aus? Oder stehen wir gerade erst am Anfang eines solchen Weges?

Wir debattieren am 15. Juli ab 19:00 Uhr mit Ulle Schauws, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN/Mitglied des Dt. Bundestages, der Juristin Gabriela Lünsmann (LSVD) sowie mit betroffenen Familien, die sich gerade in einem Adoptionsprozess befinden.

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Out am Arbeitsplatz in Sachsen?!

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) stärkt Mitarbeitende und Unternehmen

Foto: Marvin Meyer SYTO3xs06fU-unsplash

02. Juli 2020. Chmenitz. Ob das Familienfoto auf dem Schreibtisch oder der Small Talk über die Urlaubspläne mit der Partnerin – Heterosexuelle sprechen am Arbeitsplatz so selbstverständlich wie unbewusst über ihre sexuelle Identität. Obgleich Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans– und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) diese Offenheit für sich ebenfalls in Anspruch nehmen, erleben sie in der sächsischen Arbeitswelt immer noch Ausgrenzung und Diskriminierung. Das Projekt des LSVD Sachsen „Queer am Arbeitsplatz“ möchte Mitarbeitende, Unternehmen und Verbände stärken sowie Ressentiments am Arbeitsplatz entgegenwirken.

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07. Juli, 18.00 Uhr: Queer in der Arbeitswelt – Vielfalt als Erfolgsrezept für Unternehmen

Virtuelles Expert*innen-Gespräch

Alle Unternehmen sind auf der Suche nach den besten Talenten, nicht zuletzt da der Fachkräftemangel zunehmend zu einem Risikofaktor wird. Gerade das Potenzial bei LSBTI-Arbeitnehmer*innen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen) wird jedoch noch nicht überall in Sachsen genutzt.

Wann? Dienstag, 7. Juli 2020, 18.00 – 19.30 Uhr
Wo? Zoom Web-Seminar

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27.06.: Mitmachen! #SportPride2020 – Kampagne zum Global Pride

Ob Sportverband, Sportverein, Sportler*in, ob Profi, Amateur*in, Freizeitsportler*in oder Fan, ob LSBTI oder nicht – alle können mitmachen

Sport muss für alle offen sein. Homo- und Transphobie, Diskriminierung, Zwang zum Verstecken sind das glatte Gegenteil von Fairness. Im Breiten- wie im Spitzensport brauchen wir eine Kultur des Respekts.

Mit der Social Media Kampagne #SportPride2020 wollen der Lesben- und Schwulenverband, die Fußballfans gegen Homophobie, die Queer Football Fanclubs, F_in Netzwerk Frauen im Fußball und Football Supporters Europe den Global Pride am 27.06.2020 nutzen, um weltweit Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) im Sport sichtbar zu machen und für einen diskriminierungsfreien Sport einzustehen. Unterstützt wird der Aufruf bereits von Sportverbänden und Vereinen wie u.a. dem Deutschen Fußball-Bund (DFB).

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Mutig gegen Hass zum #IDAHIT2020Sachsen – Sachsen zeigt Solidarität mit LSBTI* in Polen

Fotoaktion zum 10. Sachsenweiten Rainbowflash anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Interphobie und Transphobie am 17. Mai

17. Mai: Mutig gegen LSBTI-Hass in Polen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen ruft zu Solidaritätsaktion gegen LSBTI-Feindlichkeit in Polen auf

Chemnitz, 14. Mai 2020. Am Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Interphobie (IDAHIT) erinnern Menschen an den 17. Mai 1990, der Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der WHO gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit. Der LSVD Sachsen ruft anlässlich dieses Tages zu einer Solidaritätsaktion mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans– und intergeschlechtlichen Menschen in Polen auf. Immer mehr polnische Städte und Gemeinden haben LSBTI-feindliche Beschlüsse gefasst.

„In diesem Jahr wollen wir mit dem 10. Sachsenweiten Rainbowflash den Fokus auf die Beschlüsse zahlreicher polnischer Städte lenken, die Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) abwerten und Hass gegen sie schüren. Unter dem Hashtag #IDAHIT2020Sachsen zeigen Menschen in den sozialen Medien, dass LSBTI-Feindlichkeit eine Bedrohung von Demokratie, Pluralismus und eines respektvollen Miteinanders in Europa ist. Gemeinsam rufen wir auch die sächsischen Städte auf, sich klar gegen diese Beschlüsse in Polen zu positionieren“, erklärt Tom Haus aus dem Landesvorstand des LSVD Sachsen.

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#IDAHIT2020: Sachsen zeigt Solidarität mit LSBTI in Polen

LSVD ruft zur Teilnahme am virtuellen “Sachsenweiten Rainbowflash” zum Internationalen Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie (IDAHIT*) am 17. Mai auf.

Liebe Freund*innen des LSVD Sachsen,

liebe Unterstützer*innen des „Sachsenweiten Rainbowflahs zum IDAHIT*“,

leider können wir in diesem Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie (IDAHIT*), nicht wie sonst unseren öffentlichen Rainbowflash veranstalten. Zum zehnjährigen Bestehen der Aktion wollen wir dennoch aktiv werden und dabei insbesondere auf die nicht hinnehmbaren Entwicklungen in Polen gegenüber LSBTI* aufmerksam machen.

“LSBTI-freie Zone” – mit diesem Label rühmen sich inzwischen fünf der 16 Regierungsbezirke (Woiwodschaften), 37 Landkreise und 55 Gemeinden in unserem Nachbarland Polen. Viele weitere Städte haben ebenfalls Erklärungen verabschiedet, die mit dem Hinweis auf “Familienwerte” Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*) abwerten und eine zunehmend bedrohliche Stimmung anheizen.

Unsere Freund*innen in Polen brauchen unsere Solidarität und vor allem auch unsere Unterstützung!

Sendet deshalb mit uns zum IDAHIT* eine klare Botschaft Richtung Polen:

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Corona-Unterstützungshotline

Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren schränken uns massiv ein. Auch die Auswirkungen auf unseren Verband und unsere Arbeit sind deutlich spürbar. Wir lassen uns jedoch auch in dieser schweren Zeiten nicht unterkriegen und machen für euch und für die Akzeptanz von LSBTI* in Sachsen weiter und sind für euch da!

Notfalltelefon

Wir haben für Euch als LSVD Sachsen Mitglieder eine Notfalltelefonnummer eingerichtet. Wir werden 2-mal die Woche für Euch da sein. Jeweils Dienstags und Donnerstags zwischen 17.00 – 19.00 Uhr.

Rufnummer: 015733996086

Wenn Ihr Hilfe benötigt, können wir versuchen in Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Chemnitz, Leipzig oder Dresden Euch zu unterstützen. Falls Ihr auf dem Lande leben solltet, sollt Ihr wissen, dass niemand in dieser schweren Zeit vollkommen alleingelassen sein muss.