Archiv des Autors: René Mertens

Macht mit beim Rainbowflash am 17. Mai in Chemnitz und Leipzig!

Nach zwei Corona-Jahren wollen wir in diesem Jahr zum IDAHOBIT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie) wieder mit einer Mitmach-Aktion vor Ort sichtbar werden! 🌈

Was ist geplant?

Mit möglichst vielen Menschen möchten wir mit farbigem Kartonpapier eine große Regenbogenfahne darstellen und so ein sichtbares und nachhaltiges Zeichen gegen Diskriminierung und für Respekt und Akzeptanz senden!

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Queere Geflüchtete im Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetz (SITG) berücksichtigen

Positionspapier des Projektverbunds „Fachberatung für queere Geflüchtete in Sachsen“

Positionspapier des Projektverbunds „Fachberatung für queere Geflüchtete in Sachsen“

In bisherigen Fachkonferenzen des Beteiligungsverfahrens im Rahmen des Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetzes (SITG) wurden eine Vielzahl an Aspekten rund um (Flucht-)Migration, Antidiskriminierung und Integration besprochen. Doch trotz dieser breit gefächerten thematischen Schwerpunkte, blieb eine Diskussion zur Beachtung queerer Lebenswelten weitgehend aus. Obgleich sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ein Querschnittsthema und damit in allen Bereichen der Gesellschaft relevant ist, war dieses im Partizipationsprozess unterrepräsentiert. Der Projektverbund „Fachberatung für queere Geflüchtete in Sachsen“ möchte mit diesem Statement sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Querschnittsthema manifestieren und die Lebensrealitäten von LSBTIAQ* Menschen mit Fluchterfahrung in den Fokus rücken, so dass diese im Rahmen des SITG Berücksichtigung finden.

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Gerede e.V. Dresden: Nach 16 Jahren Förderung: Aus für queere Bildung in Ostsachsen

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt stampft queeres Schul- und Bildungsprojekt in Dresden und Ostsachsen ein

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt stampft queeres Schul- und Bildungsprojekt ein – Bild Quelle: Gererde e.V.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen ist erschrocken, dass eines der wenigen queeren Schul- und Bildungsprojekte in Sachsen nicht mehr durch das zuständige Sächsische Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt von Petra Köpping gefördert wird. Das ist eine absolut falsche Entscheidung.

Kinder und Jugendliche, die der heterosexuellen oder auch herrschenden binärgeschlechtlichen Normvorstellungen nicht entsprechen, sind immer wieder mit Anfeindungen und Gewalt konfrontiert. Ressentiments und LSBTIQ*-feindliche Haltungen treten auch unter den Jugendlichen selbst auf. Bei den U18-Wahlen im Vorfeld der Bundestagswahl haben 16,72 Prozent der jungen Menschen in Sachsen rechtspopulistisch gewählt. Projekte, die für die Akzeptanz von vielfältigen Lebensweisen und Identitäten junger Menschen arbeiten, müssen daher dringend ausgebaut und abgesichert werden.

Sachsen muss junge LSBTIQ* stärken und queere Bildungsprojekte ausbauen

Wir brauchen mehr Schul- und Bildungsprojekte, die bei jungen Menschen für einen unaufgeregten Umgang mit Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt werben und sie gegen LSBTIQ*-feindliche Einstellungen stärken. Gleichzeitig müssen Fachkräfte für einen professionellen und diskriminierungsfreien Umgang mit Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt sensibilisiert werden. Besonders in Sachsen.

In unserem Bundesland haben wir ein massives Problem mit LSBTIQ*-feindlichen Einstellungen. Dass das Ministerium unter Petra Köpping jetzt dieser wichtigen Arbeit des Gerede e.V. den Hahn zudreht, ist völlig unverständlich.

Auf die Frage in den LSVD-Wahlprüfsteinen, welche Vorschläge die SPD in Sachsen hat, um LSBTI*-Beratungs- und Unterstützungsprojekte langfristig und auskömmlich zu finanzieren gab es 2019 noch die folgende Antwort:

„Förderung für wichtige Beratungsinstanzen – das gilt im gesamten Sozialbereich – müssen wir von den kurzen Förderperioden wegbekommen. Erste kleine Schritte haben wir geschafft, das zumindest auf zwei- manchmal dreijährige Förderung zu ändern. Aber bei den Bereichen, wo klar ist, dass wir sie in Zukunft noch lange brauchen werden, müssen wir über Abkommen mit den Beratungs-Trägern zu längerfristigen Lösungen kommen. Auch eine gesetzliche Absicherung sollte mindestens diskutiert werden“

Antwort der SPD Sachsen auf die LSVD-Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2019

Statt langfristigen Lösungen kam jetzt für das Bildungsprojekt des Gerede e.V. das Aus. Als LSVD fordern wir die langfristige Absicherung solcher Bildungsangebote. Der Freistaat Sachsen muss diese Projekt weiterfördern und auch absichern. Wir stehen solidarisch zu unseren Freund*innen vom Gerede e.V.

Nach 16 Jahren Förderung: Aus für queere Bildung in Ostsachsen

Dokumentation der Pressemeldung des Gerede e.V. vom 14.12.2021

Mit großer Bestürzung haben wir am 30.11.2021 vom Sächsisches Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt die Information erhalten, dass unser queeres Schul- und Bildungsprojekt ab 2022 beim Förderprogramm “Weltoffenes Sachsen” nicht weitergefördert wird. Als homofeindlichstes Bundesland ist Sachsen für queere Jugendliche mit über 1.600 queerfeindlichen Angriffen hochgefährlich – nun wird das einzige queere Aufklärungsprojekt in Dresden und Ostsachsen ersatzlos
gestrichen.

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14.12, 18.00 Webtalk: Gesprächsrunde über sexuelle Vielfalt: Erfahrungen von LSBTI* im Arbeitsleben

Welche Erfahrungen haben sie im Arbeitsleben bisher gemacht? Welche Herausforderungen bei der Umsetzung von LSBTI-sensiblen Maßnahmen gibt es? Wie haben Unternehmen und andere Arbeitgeberinnen Diversität umgesetzt?

14.12, 18.00: Online: Gesprächsrunde über sexuelle Vielfalt: Erfahrungen von LSBTI* im Arbeitsleben – Foto: by Mapbox on Unsplash

Es gibt immer noch viele Beschäftigte, die aus Angst vor Diskriminierung und beruflichen Nachteilen nicht über ihre sexuelle und geschlechtliche Identität am Arbeitsplatz sprechen. Ein offenes und respektvolles Klima am Arbeitsplatz ist jedoch auch für LSBTI* wichtig. Diskriminierung ist vielschichtig, sie kann u.a. die Zufriedenheit am Arbeitsplatz einschränken, krank machen und sich sogar negativ auf den beruflichen Erfolg auswirken.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte lädt das LSVD-Projekt „Queer am Arbeitsplatz“ zu einem Webtalk mit LSBTI*-Beschäftigen ein. Dabei werden persönliche Erfahrungen aus den Bereichen Migration, sexueller Orientierung und Identität, Transgeschlechtlichkeit und Behinderung mit einbezogen.

Wann? Dienstag, 14. Dezember 2021, von 18.00 bis 20.00 Uhr

Wo? Online via Zoom. Anmeldung per Mail an sachsen@lsvd.de Die Zugangsdaten erhalten Sie kurz vor Veranstaltungsbeginn.

Einladung als PDF

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23.11, 16.00: Online-Podium „Zukunft schätzt Vielfalt“ – Herausforderungen und Chancen im Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Unternehmen

23.11, 16.00: Online-Podium „Zukunft schätzt Vielfalt“ – Herausforderungen und Chancen im Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Unternehmen

Es diskutieren: Darian Thannhäuser (Secuda GmbH, Dresden), Dr. Ines Thronicker (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ), Sabine Schanzmann-Wey (LGBT*IQ-Netzwerk ARCO der Commerzbank, Leipzig) und Lucy Hammecke (MdL, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen)

Welche Konzepte haben sich in Unternehmen im Umgang mit Menschen mit dem Geschlechtseintrag „divers“ bewährt? Und spielt die sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz überhaupt eine Rolle?

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SFR: Erstaufnahmeeinrichtung in Mockau untauglich – Besondere Gefährdung für LSBTIAQ*-Refugees

Pressemeldung des Sächsischer Flüchtlingsrats

Ausfallende Heizung, überfüllte Räume mit Doppelstockbetten und sogar ein Hungerstreik: die Unterbringung in der Erstaufnahmeeinrichtung in Mockau, nähe Leipzig, wird von Geflüchteten als katastrophal beschrieben. Menschen schliefen ohne Kissen und Decken in mehreren Lagen eigener Kleidung, um nachts nicht zu frieren. Außerdem kommt es zu Übergriffen, insbesondere auf LSBTIAQ*, die aufgrund der Enge in den Camps keine ausreichenden Schutzräume besitzen.

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Neuer Landesvorstand im LSVD Sachsen

Online-Verbandstag am 24.09.2021

Corona-bedingt konnte unser Verbandstag im vergangenen Jahr leider nicht stattfinden, so dass wir ihn gebündelt gestern nachgeholt haben. Corona hat uns gezeigt, dass digitale Veranstaltungen eine gute Alternative sind.

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. Tom Haus und Sabine Schanzmann-Wey wurden von den Mitgliedern in ihrem Amt bestätigt. Neu dazu gekommen ist Chris Prügner.

Die Verammlung dankte gestern Axel Sack und Nancy Schmidt für Ihre Arbeit und Ihr Engagement im Landesvorstand. Beide konnten sich aus persönlichen Gründen nicht noch einmal zur Wahl stellen.

PM: Diskriminierung bei der Blutspende beenden – Risikoverhalten berücksichtigen

LSVD fordert Diskriminierung bei der Blutspende beenden – Risikoverhalten berücksichtigen

Anhörung im Ausschuss für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Sächsischen Landtages zum Blutspendeverbot für schwule und bisexuelle Männer sowie transgeschlechtlicher Menschen

Dresden. 13. September 2021. Heute findet im Ausschuss für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Sächsischen Landtages eine Anhörung zum Antrag der Fraktion Die Linke „Diskriminierung von trans* und homosexuellen Menschen bei der Blutspende beenden: Jede Blutspende rettet Leben!“ (Drs. 7/ 7/5356) statt. Im Rahmen der Anhörung ist auch der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) als sachverständige Organisation geladen. Dazu erklärt Tom Haus aus dem Landesvorstand des LSVD Sachsen:

Das Blutspendeverbot für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), muss endlich beendet werden. Das Risiko einer Infektion bei der Blutspende bemisst sich danach, ob das Sexualverhalten der spendenden Person riskant war, nicht danach, ob eine Person homo-, bi- oder heterosexuell bzw. transgeschlechtlich ist. Die explizite Nennung von trans* Personen als eigene „Risikogruppe“ ist stigmatisierend und muss ebenfalls gestrichen werden.

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23.09, 18.00: Online: Verbandstag des LSVD Sachsen

Mitgliederversammlung

Liebes Mitglied des LSVD Sachsen,

wir laden Dich ganz herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Corona-bedingt konnte unser Verbandstag im vergangenen Jahr leider nicht stattfinden, so dass wir ihn gebündelt in diesem Jahr nachholen. Corona hat uns auch gezeigt, dass digitale Veranstaltun-gen eine gute Alternative sind. Daher hoffen wir, dass auch Du auf diesem Weg dabei bist!

Wann? Donnerstag, 23. September 2021, 18 – 21 Uhr
Wo? Online via Zoom

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