Archiv des Autors: René Mertens

23.11, 16.00: Online-Podium „Zukunft schätzt Vielfalt“ – Herausforderungen und Chancen im Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Unternehmen

23.11, 16.00: Online-Podium „Zukunft schätzt Vielfalt“ – Herausforderungen und Chancen im Umgang mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Unternehmen

Es diskutieren: Darian Thannhäuser (Secuda GmbH, Dresden), Dr. Ines Thronicker (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ), Sabine Schanzmann-Wey (LGBT*IQ-Netzwerk ARCO der Commerzbank, Leipzig) und Lucy Hammecke (MdL, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen)

Welche Konzepte haben sich in Unternehmen im Umgang mit Menschen mit dem Geschlechtseintrag „divers“ bewährt? Und spielt die sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz überhaupt eine Rolle?

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SFR: Erstaufnahmeeinrichtung in Mockau untauglich – Besondere Gefährdung für LSBTIAQ*-Refugees

Pressemeldung des Sächsischer Flüchtlingsrats

Ausfallende Heizung, überfüllte Räume mit Doppelstockbetten und sogar ein Hungerstreik: die Unterbringung in der Erstaufnahmeeinrichtung in Mockau, nähe Leipzig, wird von Geflüchteten als katastrophal beschrieben. Menschen schliefen ohne Kissen und Decken in mehreren Lagen eigener Kleidung, um nachts nicht zu frieren. Außerdem kommt es zu Übergriffen, insbesondere auf LSBTIAQ*, die aufgrund der Enge in den Camps keine ausreichenden Schutzräume besitzen.

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Neuer Landesvorstand im LSVD Sachsen

Online-Verbandstag am 24.09.2021

Corona-bedingt konnte unser Verbandstag im vergangenen Jahr leider nicht stattfinden, so dass wir ihn gebündelt gestern nachgeholt haben. Corona hat uns gezeigt, dass digitale Veranstaltungen eine gute Alternative sind.

Auf der gestrigen Mitgliederversammlung wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. Tom Haus und Sabine Schanzmann-Wey wurden von den Mitgliedern in ihrem Amt bestätigt. Neu dazu gekommen ist Chris Prügner.

Die Verammlung dankte gestern Axel Sack und Nancy Schmidt für Ihre Arbeit und Ihr Engagement im Landesvorstand. Beide konnten sich aus persönlichen Gründen nicht noch einmal zur Wahl stellen.

PM: Diskriminierung bei der Blutspende beenden – Risikoverhalten berücksichtigen

LSVD fordert Diskriminierung bei der Blutspende beenden – Risikoverhalten berücksichtigen

Anhörung im Ausschuss für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Sächsischen Landtages zum Blutspendeverbot für schwule und bisexuelle Männer sowie transgeschlechtlicher Menschen

Dresden. 13. September 2021. Heute findet im Ausschuss für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Sächsischen Landtages eine Anhörung zum Antrag der Fraktion Die Linke „Diskriminierung von trans* und homosexuellen Menschen bei der Blutspende beenden: Jede Blutspende rettet Leben!“ (Drs. 7/ 7/5356) statt. Im Rahmen der Anhörung ist auch der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) als sachverständige Organisation geladen. Dazu erklärt Tom Haus aus dem Landesvorstand des LSVD Sachsen:

Das Blutspendeverbot für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), muss endlich beendet werden. Das Risiko einer Infektion bei der Blutspende bemisst sich danach, ob das Sexualverhalten der spendenden Person riskant war, nicht danach, ob eine Person homo-, bi- oder heterosexuell bzw. transgeschlechtlich ist. Die explizite Nennung von trans* Personen als eigene „Risikogruppe“ ist stigmatisierend und muss ebenfalls gestrichen werden.

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23.09, 18.00: Online: Verbandstag des LSVD Sachsen

Mitgliederversammlung

Liebes Mitglied des LSVD Sachsen,

wir laden Dich ganz herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Corona-bedingt konnte unser Verbandstag im vergangenen Jahr leider nicht stattfinden, so dass wir ihn gebündelt in diesem Jahr nachholen. Corona hat uns auch gezeigt, dass digitale Veranstaltun-gen eine gute Alternative sind. Daher hoffen wir, dass auch Du auf diesem Weg dabei bist!

Wann? Donnerstag, 23. September 2021, 18 – 21 Uhr
Wo? Online via Zoom

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27.07, 18.00: Online-Talk „Offenheit für LSBTI* am Arbeitsplatz“

Talk mit Angela Andresen (LSBTI-Netzwerk ARCO der Commerzbank AG) und Dr. Markus Löw (Deutschen Bahn AG – Mitglied im Netzwerk Railbow / Queer Staff Network Berlin)

Foto: Photo by Mapbox on Unsplash

Viele Arbeitnehmer*innen können heute offener mit ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität umgehen als noch vor zehn Jahren. Gleichwohl gibt es eine Vielzahl von Menschen, die aus Angst vor Diskriminierung und Mobbing nicht über ihre sexuelle und geschlechtliche Identität am Arbeitsplatz sprechen können oder wollen.

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20.6, Weltflüchtlingstag: Queeren Geflüchteten eine Stimme geben

LSVD Sachsen stellt Ausstellung „Queere Flucht“ in Chemnitz vor

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Chemnitz, 18. Juni 2021. Zum Weltflüchtlingstag möchte der LSVD Sachsen auf die besonders schwierige Situation von queeren Geflüchteten aufmerksam machen und stellt erstmals die Ausstellung „Queere Flucht“ auf dem Chemnitzer Neumarkt vor. Der Weltflüchtlingstag, der jedes Jahr am 20. Juni stattfindet, soll auf die Lage von Geflüchteten weltweit aufmerksam machen. In zahlreichen Ländern dieser Welt droht Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen (LSBTIQ) Gefahr für Freiheit, Leib und Leben.

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Urteil von Dresden muss Weckruf an Innenpolitik sein

LSBTI-feindliche Gewalt endlich erkennen und wirksam bekämpfen

Berlin. 21. Mai 2021. Zum Urteil des sächsischen Oberlandesgerichts gegen den Attentäter, der am 4. Oktober 2020 in Dresden auf ein schwules Paar eingestochen, einen der Männer getötet, den anderen schwer verletzt hat, erklärt Günter Dworek aus dem Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Attentäter von Dresden wurde heute des Mordes, des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen. Das Oberlandesgericht hat darauf erkannt, dass die Tat aus islamistischen und homophoben Motiven begangen wurde. Das ist ein immens wichtiges Urteil.

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Sachsen macht sich stark für Vielfalt und Respekt

Virtueller Rainbowflash 2021

Am Internationalen Tag gegen Homosexuellen-, Bisexuellen-, Inter- und Trans-Feindlichkeit (IDAHOBIT) setzen Menschen weltweit ein Zeichen für die Menschenrechte von LSBTIQ* In Mehr als 60 Staaten werden LSBTIQ* noch immer verfolgt und kriminalisiert. Auch in Deutschland steigt LSBTIQ*-feindliche Hasskriminalität und Gewalt rapide an. Die Corona-Pandemie verstärkt die bestehenden Verletzlichkeiten und Ungleichheiten unerheblich.

Deshalb machen wir gemeinsam mit vielen weiteren Unterstützer*innen deutlich: Sachsen macht sich stark für Vielfalt und Respekt