Gewaltschutz für LSBTI* im beruflichen Kontext

Eine Veranstaltung für den Schutz von LSBTI* in ihrem beruflichen Umfeld, zum Abbau vorhandener Barrieren und zur Verbesserung bestehender Hilfesysteme.

Viele LSBTI* sind in ihrem beruflichen Umfeld immer noch verschiedenen unan-genehmen Einflüssen ausgesetzt. Dies reicht von negativen Reaktionen auf ihr Coming-Out, über schlechtes Nachreden, Ausschluss von Kommunikation und Informationen bis hin zu Nichtbeförderung und Mobbing auf Grund der sexuellen Identität.

Oder anders gesagt: „Weil man eben anders ist, wird man auch als anders wahr-genommen und als fremd behandelt.“ Dies liegt nicht immer an Böswilligkeit, sondern auch an Unwissenheit und Berührungsängsten. Schwule und lesbische Arbeitnehmend ist es immer noch schwer genug, Fairness zu erfahren. Für bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche Menschen ist es noch wesentlich schwerer, ihre Rechte im beruflichen Umfeld wahrnehmen zu können. Das kann durchaus entscheidende Auswirkungen haben.

Um das zu ändern, gehen wir mit dieser Fachveranstaltung der Frage nach, wie kann Geschlechtsdiversität sowie sexuelle Vielfalt bei Menschen im Berufsleben besser umgesetzt werden. Dabei geht es vor allem um Schutzkonzepte für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt am Arbeitsplatz, professionell und diskriminierungsfrei. Welche Strukturen und Konzepte sind aber genau dafür notwendig? Zu diesen und weiteren Fragen zeigt Michel Röhricht vom LSVD-Projekt „Queer am Arbeitsplatz“ Best-Practice-Beispiele auf und geht auch auf Herausforderungen für Unternehmen ein.

Um die Teilnahme besser planen zu können, bitten wir um eine kurze Mail an bfd.sachsen@lsvd.de. Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Plätze begrenzt.

Wann?: 01.12. 2022, 10.00 – 15.00 Uhr

Wo?: „Stadtschaufenster“ Technisches Rathaus, Friedensplatz 1, 09111 Chemnitz

Schreibe einen Kommentar