Mutig gegen Hass zum #IDAHIT2020Sachsen – Sachsen zeigt Solidarität mit LSBTI* in Polen

Fotoaktion zum 10. Sachsenweiten Rainbowflash anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Interphobie und Transphobie am 17. Mai

17. Mai: Mutig gegen LSBTI-Hass in Polen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen ruft zu Solidaritätsaktion gegen LSBTI-Feindlichkeit in Polen auf

Chemnitz, 14. Mai 2020. Am Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Interphobie (IDAHIT) erinnern Menschen an den 17. Mai 1990, der Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der WHO gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit. Der LSVD Sachsen ruft anlässlich dieses Tages zu einer Solidaritätsaktion mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans– und intergeschlechtlichen Menschen in Polen auf. Immer mehr polnische Städte und Gemeinden haben LSBTI-feindliche Beschlüsse gefasst.

„In diesem Jahr wollen wir mit dem 10. Sachsenweiten Rainbowflash den Fokus auf die Beschlüsse zahlreicher polnischer Städte lenken, die Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) abwerten und Hass gegen sie schüren. Unter dem Hashtag #IDAHIT2020Sachsen zeigen Menschen in den sozialen Medien, dass LSBTI-Feindlichkeit eine Bedrohung von Demokratie, Pluralismus und eines respektvollen Miteinanders in Europa ist. Gemeinsam rufen wir auch die sächsischen Städte auf, sich klar gegen diese Beschlüsse in Polen zu positionieren“, erklärt Tom Haus aus dem Landesvorstand des LSVD Sachsen.

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#IDAHIT2020: Sachsen zeigt Solidarität mit LSBTI in Polen

LSVD ruft zur Teilnahme am virtuellen “Sachsenweiten Rainbowflash” zum Internationalen Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie (IDAHIT*) am 17. Mai auf.

Liebe Freund*innen des LSVD Sachsen,

liebe Unterstützer*innen des „Sachsenweiten Rainbowflahs zum IDAHIT*“,

leider können wir in diesem Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie (IDAHIT*), nicht wie sonst unseren öffentlichen Rainbowflash veranstalten. Zum zehnjährigen Bestehen der Aktion wollen wir dennoch aktiv werden und dabei insbesondere auf die nicht hinnehmbaren Entwicklungen in Polen gegenüber LSBTI* aufmerksam machen.

“LSBTI-freie Zone” – mit diesem Label rühmen sich inzwischen fünf der 16 Regierungsbezirke (Woiwodschaften), 37 Landkreise und 55 Gemeinden in unserem Nachbarland Polen. Viele weitere Städte haben ebenfalls Erklärungen verabschiedet, die mit dem Hinweis auf “Familienwerte” Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*) abwerten und eine zunehmend bedrohliche Stimmung anheizen.

Unsere Freund*innen in Polen brauchen unsere Solidarität und vor allem auch unsere Unterstützung!

Sendet deshalb mit uns zum IDAHIT* eine klare Botschaft Richtung Polen:

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Corona-Unterstützungshotline

Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren schränken uns massiv ein. Auch die Auswirkungen auf unseren Verband und unsere Arbeit sind deutlich spürbar. Wir lassen uns jedoch auch in dieser schweren Zeiten nicht unterkriegen und machen für euch und für die Akzeptanz von LSBTI* in Sachsen weiter und sind für euch da!

Notfalltelefon

Wir haben für Euch als LSVD Sachsen Mitglieder eine Notfalltelefonnummer eingerichtet. Wir werden 2-mal die Woche für Euch da sein. Jeweils Dienstags und Donnerstags zwischen 17.00 – 19.00 Uhr.

Rufnummer: 015733996086

Wenn Ihr Hilfe benötigt, können wir versuchen in Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Chemnitz, Leipzig oder Dresden Euch zu unterstützen. Falls Ihr auf dem Lande leben solltet, sollt Ihr wissen, dass niemand in dieser schweren Zeit vollkommen alleingelassen sein muss.

Berlin: Deutsches Institut zur Hetero-Heilung eröffnet Hauptstadtklinik

LSVD OST freut sich über zweiten Klinikstandort

Berlin / Chemnitz. 31. März 2020. Der 01.04.2020 ist erneut ein historisches Datum für den LSVD OST. Ein Jahr nach der Fusion der Landesverbände Berlin-Brandenburg und Sachsen am vergangenen 1. April 2019 wird ein neuer Meilenstein in der Bundeshauptstadt gelegt.

Das #TeamLiebe des LSVD OST eröffnet am 1. April 2020 in Berlin seinen zweiten Klinikstandort des Deutschen Instituts zur Hetero Heilung (DIHH). Das Institut wurde vor fünf Jahren in der drittgrößten Stadt Sachsens, Chemnitz, gegründet und hat bereits im Erzgebirgskreis seine deutschlandweit erste Klinik im Jahre 2015 erfolgreich eröffnet.  Hier werden Menschen behandelt, die nicht mit ihrer derzeitigen Heterosexualität zurechtkommen.

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Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Konversionsbehandlungen

Schriftliche Stellungnahme von Hartmut Rus ( Koordinator des Netzwerks „Mission Aufklärung” beim LSVD Sachsen ) zur Vorbereitung der Anhörung am 11.03.2020

Der Gesetzesentwurf setzt nicht alle Empfehlungen und Anregungen der Fachkommission zum geplanten gesetzlichen Verbot sog. „Konversionstherapien“ um. Die jetzige Fassung schwächt wichtige Instrumente zum Schutze LSBT-Jugendlicher und junger Erwachsener und liefert genügend Schlupflöcher, um das Verbot zu umgehen.

Sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses Gesundheit,

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Leider verschoben – 27.03, Leipzig: Empfang zum 30. Gründungsjubiläum des (L)SVD

UPDATE: Leider muss unser Jubiläum verschoben werden.

Liebe Freund*innen des LSVD Sachsen,

der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) kann in diesem Jahr auf sein 30-jähriges Bestehen zurückblicken. Als „Schwulenverband in der DDR“ (SVD) wurde er einst in Leipzig im „Kulturhaus der Nationalen Front“, der heutigen naTo, gegründet. Was liegt also näher, als das Jubiläum am Ort des Ursprungs zu feiern?

Mit vielen namhaften Persönlichkeiten, Wegbegleiterinnen und Freundinnen wollen wir ge-meinsam auf zahlreiche Initiativen und Aktionen zurückblicken, mit denen der LSVD maßgeblich zu mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung von LSBTI* beigetragen hat. Auch wollen wir dar-über sprechen, was weiterhin auf dem Weg zu gleichen Rechten, Vielfalt und Respekt zu tun bleibt.

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EINLADUNG: 29.11,Chemnitz – Tag der offenen Tür zum 15. Jubiläum des LSVD Sachsen

Seit 15 Jahren arbeitet der LSVD Sachsen als Bürgerrechtsverband für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ).

Zu unserem Geburtstag möchten wir Mitglieder, Freund*innen und alle Interessierten herzlich in die Landesgeschäftsstelle nach Chemnitz einladen:

Wann? Freitag, 29. November 2019, 15:00 Uhr
Wo? Landesgeschäftsstelle des LSVD Sachsen, Hilbersdorfer Straße 74 in 09131 Chemnitz

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07.11, 19:00 Uhr in Chemnitz: Gemeinsamer Bowlingabend

Am Donnerstag, den 07.11., gehen wir in der Bowling-Bar (Leipziger Straße 193, 09114 Chemnitz) um 19:00h bowlen.

Eingeladen sind Klient*innen unserer Beratung sowie Mitglieder und Interessierte.

Wir haben zwei Bahnen und insgesamt Platz für 14 Personen.

Wir bitten darum um Anmeldung per E-Mail an refugee-support@lsvd.de.

Die Teilnahme ist kostenlos. Jedoch bitten wir darum, die Ausleihe für die Schuhe (2€) und die Getränke selbst zu zahlen.

Kenia-Koalition: Akzeptanzförderung von LSBTI als Querschnittsthema verankern

Anforderungen des LSVD an den zukünftigen Koalitionsvertrag

Chemnitz ,18. Oktober 2019. In der nächsten Woche beginnen CDU, Bündnis 90 / Die Grünen und die SPD in Sachsen mit den Koalitionsgesprächen. Bereits vor der Landtagswahl hatten die Parteien in ihren Antworten auf die LSVD-Wahlprüfsteine erklärt, wie sie die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) voranbringen wollen.

„Die zukünftige CDU-geführte Landesregierung darf vor gesellschaftlicher Vielfalt nicht die Augen verschließen. Die Belange von LSBTI müssen in allen Politikbereichen mitgedacht werden. Die zukünftige Regierungskoalition muss sich dafür einsetzen, dass der „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“ weiterentwickelt und finanziell abgesichert wird“, erklärt Tom Haus aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Sachsen.       

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