Schlagwort-Archive: Religion

Homophobie – nein, danke!

Protest gegen Compact-KonferenzHartmut Rus an der Uni Leipzig

Vergangenes Wochenende fand in Schkeuditz bei Leipzig unter dem Motto „Für die Zukunft der Familie“ ein homophober Kongress des rechtspopulistischen Compact-Magazins statt. Eingeladen waren dafür unter anderem die russische Duma-Abgeordnete Elina Misulina, Urheberin des berüchtigten Antihomosexualitätsgesetzes, sowie Beatrice Bourgès, französische Front-kämpferin und Anheizerin gegen die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule. Damit ließ sich bereits im Vorfeld erahnen, welche undemokratischen wie gefährlichen Parolen dort ein Forum geboten werden sollte. Das durfte nicht unwidersprochen bleiben. Daher schloss sich der LSVD Sachsen dem Protestbündnis NoCompact an und beteiligte sich an den zahlreichen Gegenaktionen zum Kongress. Weiterlesen

Aktionsbündnis NoCompact unterstützen und am Protest in Leipzig teilnehmen!

LSVD Sachsen freut sich über VerstärkungFlyer NoCompact

Am kommenden Wochenende findet in Schkeuditz/ Leipzig die Compact-Konferenz für Souveränität statt. Dazu erklärt Hartmut Rus, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Sachsen:

Die Compact-Konferenz wird homophoben und rechtspopulistischen Positionen eine Plattform bieten. Diese dürfen nicht unwidersprochen bleiben, sondern müssen als das entlarvt werden, was sie sind – undemokratisch, gefährlich und minderheitenfeindlich. Daher unterstützt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) das Aktionsbündnis NoCompact. Ein breiter und lauter Protest für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt ist auch angesichts der gegenwärtigen Diskussion in den Koalitionsverhandlungen um die Öffnung der Ehe ein Fingerzeig in Richtung SPD und Union. Volle Gleichstellung jetzt! Weiterlesen

Therapien für „ungewollte Heterosexualität“

Rebecca von HoldtLSVD Sachsen gründet Deutsches Institut zur Heilung von Heterosexualität

Anlässlich der Gründung des Deutschen Instituts zur Heilung von Heterosexualität (DIHH) durch den LSVD Sachsen erklärt Dr. h. c. Christel Rebecca von Holdt, Leiterin des DIHH:

Tagtäglich haben sich Menschen, die unter ihren unerwünschten heterosexuellen Gefühlen leiden an den Lesben- und Schwulenverband Sachsen gewandt. Sie wünschten sich eine Entwicklung ihres homosexuellen Potentials, doch mussten sie lange Zeit enttäuscht weggeschickt werden. Mit dem Deutschen Institut zur Heilung von Heterosexualität (DIHH) können wir nun endlich fachkompetente Heteroheilungskurse anbieten.

Denn Heterosexualität ist nicht angeboren. Oftmals ist sie Folge sexuellen Missbrauchs, Verführung oder anderen traumatischen Erfahrungen. Laut langjährigen, intensiven Forschungen können heterosexuelle Empfindungen auch als Versuch angesehen werden, chronische Bindungsverletzungen aus der Kindheit auszugleichen. In der Heterosexualität werden aus der Kindheit stammende, ungestillte emotionale Bedürfnisse nach Zuwendung und Wertschätzung durch den gegengeschlechtlichen Elternteil sexualisiert. Allerdings bleibt Heterosexualität immer ein vergeblicher Versuch, denn sexuelles Verhalten kann niemals emotionale Verletzungen heilen. Weiterlesen

Sächsische CDU-Politiker, Ärzte und Therapeuten besuchen Werbeveranstaltung zur Heilung Homosexueller

Flyer Homosexualität verstehenLSVD Sachsen veröffentlicht Erlebnisbericht zu Homoheilungsseminar in Sachsen

Der Akademikerzweig der Studentenmission Deutschland (SMD) hat am 17. November 2012 im Altenpflegeheim des Diakoniewerks Martinsberg im sächsischen Pausa die Tagung „Homosexualität verstehen“ mit Dr. Christl Vonholdt veranstaltet. Nach dem Besuch erklärt Hartmut Rus, Landesvorstand vom LSVD Sachsen:

Die Veranstaltung war ein Paradebeispiel für die christlich-fundamentalistisch geprägte Homosexuellenfeindlichkeit. Der  LSVD Sachsen ist entsetzt, dass die Akademiker Studentenmission und das Diakoniewerk Martinsberg kruden homophoben Thesen ein Forum bieten. Laut Vonholdt ist Homosexualität eine „seelische Störung“ und Folge sexuellen Missbrauchs, Verführung und emotionalen Bindungsverletzungen. Anwesend waren Fachkräfte der evangelischen Jugendarbeit, Therapeutinnen und Ärzte, die sich begeistert zeigten.

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