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LSVD Sachsen benötigt dringend langfristige Unterstützung für die LSBTI*-Flüchtlingsarbeit

Queer-refugeesFlüchtlingsarbeit für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- oder intergeschlechtliche Asylsuchende ist von Anfang an ein Thema für den LSVD Sachsen. In Erstaufnahmeeinrichtungen sind homosexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen immer wieder Gewalt und Anfeindungen ausgesetzt.

Wir brauchen in Sachsen dringend ein Beratungsnetzwerk für LSBTI*-Asylsuchende. Dazu erklärt, Tom Haus, Sprecher des LSVD Sachsen: Weiterlesen

Unterstützung von queeren Asylsuchenden in Chemnitz

Stellenausschreibung
Sozialpädagog_in / Psycholog_in
zur Unterstützung von queeren Asylsuchenden
in Chemnitz/ Südwestsachsen

Die Stelle (20 Std./Woche) soll, vorbehaltlich Förderung, am 01.01.2016 aufgenommen werden. Die Laufzeit des Projekts beträgt 12 Monate –
Dienstort ist Chemnitz.

Der LSVD ist die Interessenvertretung von Lesben und Schwulen in Deutschland und setzt sich ein für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt ein.

Für die Region Südwestsachsen werden mehrere tausend Flüchtlinge, insbesondere aus dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Iran), aus Afghanistan aber auch aus anderen Regionen erwartet. Darunter sind selbstverständlich auch gleichgeschlechtlich liebende und transgeschlechtliche Menschen, die in Deutschland auf sich allein gestellt sind. Gerade homosexuelle Menschen auf der Flucht können sich oft aus Angst vor Gewalt und Diskriminierung nicht offen in den Unterkünften outen.

Der LSVD Sachsen möchte mit einer Beratungsstelle eine Verbindung zwischen der allgemeinen Flüchtlingsarbeit und LSBTI Angeboten schaffen. Die zukünftige Stelle möchte Teil eines Netzwerkes sein und will zusammen mit unseren Partner_innen in Leipzig und Dresden dafür sorgen, dass in Sachsen eine zuverlässige Beratung für queere Flüchtlinge angeboten werden kann. Weiterlesen

Beratungsstelle für queere Flüchtlinge in Chemnitz

LSVD Sachsen beantragt Fördermittel des Landes zur Einrichtung einer Beratungsstelle für queere Flüchtlinge in Chemnitz

Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) werden in ihren Heimatländern häufig Opfer von physischer, psychischer und sexueller Gewalt, die oft vom eigenen Umfeld oder sogar der eigenen Familie ausgeht. Die unerträglichen Lebensumstände, die meist auch noch durch Kriege oder andere gewaltsame Konflikte im Heimatland verschlimmert werden, können für LSBTI so schwer wiegen, dass er_sie den Entschluss fasst, die Heimat zu verlassen. Diese Entscheidung fällt Menschen auf der Flucht niemals leicht. Weiterlesen