Schlagwort-Archive: Pressemeldungen

LSVD Sachsen ist empört über homophobe CDU-Werbung von BILD

Bild ZeitungBildzeitung bedient sich homophober Rhetorik extremistischer Kreise und diffamiert die sächsische Bildungspolitik

Am 03. Juni erschien der Artikel „Linke wollen ‚Schwul-Unterricht‘ einführen“ in der BILD-Zeitung. Dazu erklärt Hartmut Rus, Mitglied im Vorstand des LSVD-Sachsen:

Der Bild-Autor Andreas Harlass macht mit homophoben Behauptungen Stimmung gegen Homosexuelle und linke Politikerinnen und Politiker. So etwas gab es bisher nur in Russland, Uganda und ähnlichen homophoben Staaten.

Bereits die Überschrift: „Linke wollen, SCHWUL–Unterricht‘ einführen“, ist eine Irreführung und bedient Ängste gegen Homosexuelle. Die „Kronzeugin“ von BILD, Gabriele Kuby, ist als eifernde Kämpferin gegen die Gleichstellung von Frauen, Homosexuellen und anderer Minderheiten bekannt. Sie warnt mal wieder, dass Aufklärungsunterricht in der Schule die Kinder in die Homosexualität „treibe“. Gleichzeitig macht Bild Wahlkampfwerbung für die CDU, die den Aufklärungsunterricht an sächsischen Schulen verhindern werde, wenn die „FDP nicht aus der Reihe tanzt“. Weiterlesen

Der Rainbowflash Sachsen mit neuem Rekord

Rainbowflash 20131.100 Ballons und 1.300 Besuchende in fünf Städten

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie setzten am 17. Mai 2013 insgesamt über 1.300 Menschen in Plauen, Pirna, Chemnitz, Leipzig und Dresden gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Gewalt und Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, bi-, inter- und transsexuellen Menschen.

Bei dem sogenannten RAINBOWFLASH lassen die Sachsen gemeinsam über Tausend bunte Luftballons mit kleinen Nachrichten gegen Homophobie in den Himmel steigen. Diese vom LSVD Sachsen koordinierte Aktion wird in Zusammenarbeit vieler Partnerinnen und Partner organisiert. Weiterlesen

Rainbowflash Sachsen – 2013 in Dresden, Chemnitz, Leipzig, Pirna und Plauen

Rainbowflash SachsenRainbowflash 2013 – Ein starkes Zeichen gegen Homo-und Transphobie an Sachsens Himmel!

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie setzen am 17. Mai 2013 fünf sächsische Städte (Pirna, Plauen, Chemnitz, Leipzig, Dresden) ein starkes Zeichen gegen Gewalt und Vorurteile gegenüber Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle (LSBTTI).

Wann: 17.Mai 2013 – ab 18.00 Uhr – Start der Luftballons 19.00 Uhr
Wo:

  • Pirna: Markt
  • Plauen: Theaterplatz
  • Chemnitz:  am Roten Turm
  • Leipzig: Augustusplatz
  • Dresden: Theaterplatz

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Therapien für „ungewollte Heterosexualität“

Rebecca von HoldtLSVD Sachsen gründet Deutsches Institut zur Heilung von Heterosexualität

Anlässlich der Gründung des Deutschen Instituts zur Heilung von Heterosexualität (DIHH) durch den LSVD Sachsen erklärt Dr. h. c. Christel Rebecca von Holdt, Leiterin des DIHH:

Tagtäglich haben sich Menschen, die unter ihren unerwünschten heterosexuellen Gefühlen leiden an den Lesben- und Schwulenverband Sachsen gewandt. Sie wünschten sich eine Entwicklung ihres homosexuellen Potentials, doch mussten sie lange Zeit enttäuscht weggeschickt werden. Mit dem Deutschen Institut zur Heilung von Heterosexualität (DIHH) können wir nun endlich fachkompetente Heteroheilungskurse anbieten.

Denn Heterosexualität ist nicht angeboren. Oftmals ist sie Folge sexuellen Missbrauchs, Verführung oder anderen traumatischen Erfahrungen. Laut langjährigen, intensiven Forschungen können heterosexuelle Empfindungen auch als Versuch angesehen werden, chronische Bindungsverletzungen aus der Kindheit auszugleichen. In der Heterosexualität werden aus der Kindheit stammende, ungestillte emotionale Bedürfnisse nach Zuwendung und Wertschätzung durch den gegengeschlechtlichen Elternteil sexualisiert. Allerdings bleibt Heterosexualität immer ein vergeblicher Versuch, denn sexuelles Verhalten kann niemals emotionale Verletzungen heilen. Weiterlesen

Urteil aus Karlsruhe stärkt Kinder in Regenbogenfamilien

Bettina_KudlaSächsische Bundestagsabgeordnete Kudla greift Bundesverfassungsgericht an

Anläßlich des Urteil des Bundesverfassungsgericht zu Sukzessivadoptionen und der Kritik daran durch die sächsische CDU-Politikerin und Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla  über Regenbogenfamilien erklärt Hartmut Rus für den Landesvorstand des LSVD Sachsen:

Der LSVD Sachsen begrüßt das positive Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Es stärkt die Rechte von Kindern in gleichgeschlechtlichen Familien. Bislang war es adoptierten Kindern verwehrt, von der zweiten Mutter oder dem zweiten Vater adoptiert werden zu können. Diese Praxis hat das Gericht als Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgebot gewertet und für verfassungswidrig erklärt. Artikel § 9 Abs. 7 LPartG muss nun so ausgelegt werden, dass auch die Co-Adoption durch den anderen Partner bzw. die Partnerin möglich ist. Nun können adoptierte Kinder in Regenbogenfamilien endlich den Kindern in heterosexuellen Familien gleichgestellt werden. Für diese Regenbogenkinder bedeutet diese Entscheidung eine zusätzliche Rechtssicherheit, sowie verdoppelte Anrechte auf Unterhalt und Erbe.

Bettina Kudla schießt unsachlich daneben. Die CDU-Vizechefin Ursula von der Leyen brachte es diese Woche im Spiegel auf den Punkt: „Ich kenne keine Forschung, die belegt, dass Kinder aus gleichgeschlechtlichen Partnerschaften nicht ebenso behütet ins Leben gehen, wie Kinder von Eltern im traditionellen Sinn“.
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Sächsische CDU-Politiker, Ärzte und Therapeuten besuchen Werbeveranstaltung zur Heilung Homosexueller

Flyer Homosexualität verstehenLSVD Sachsen veröffentlicht Erlebnisbericht zu Homoheilungsseminar in Sachsen

Der Akademikerzweig der Studentenmission Deutschland (SMD) hat am 17. November 2012 im Altenpflegeheim des Diakoniewerks Martinsberg im sächsischen Pausa die Tagung „Homosexualität verstehen“ mit Dr. Christl Vonholdt veranstaltet. Nach dem Besuch erklärt Hartmut Rus, Landesvorstand vom LSVD Sachsen:

Die Veranstaltung war ein Paradebeispiel für die christlich-fundamentalistisch geprägte Homosexuellenfeindlichkeit. Der  LSVD Sachsen ist entsetzt, dass die Akademiker Studentenmission und das Diakoniewerk Martinsberg kruden homophoben Thesen ein Forum bieten. Laut Vonholdt ist Homosexualität eine „seelische Störung“ und Folge sexuellen Missbrauchs, Verführung und emotionalen Bindungsverletzungen. Anwesend waren Fachkräfte der evangelischen Jugendarbeit, Therapeutinnen und Ärzte, die sich begeistert zeigten.

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