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09.06. 2017: Chemnitz – Vorstellung der Arbeit des Information Center for LGBTI Refugees

Seit Juli 2016 unterstützt der LSVD Sachsen durch das „Information Center for LGBTI Refugees“ in Chemnitz LSBTI*-Geflüchtete in Südwest- und Mittelsachsen. Die Stelle ist Teil des sachsenweiten Beratungsnetzwerks mit Stellen in Leipzig, Dresden und Chemnitz. Cosima Winifred Lambrecht arbeitet als Projektmitarbeitende in Chemnitz und unterstützt LSBTI* Geflüchtete im Asylverfahren, hilft bei Diskriminierung und Anfeindungen in den Unterkünften und unterstützt bei den Herausforderungen des Alltags. Auf der Veranstaltung stellt der LSVD Sachsen die Arbeit der Beratungsstelle in Chemnitz vor und geht auf aktuelle Probleme ein. Weiterlesen

Grußwort von Susann Rüthrich (SPD) zur Einweihung der Beratungsstelle „Information Center for LGBTI Refugees Chemnitz“ am 4. November 2016

Susann Rüthrich MdBSehr geehrter Herr Mertens,
sehr geehrte Frau Lambrecht,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

leider kann ich heute bei der Einweihung der Beratungsstelle „Information Center for LGBTI Refugees Chemnitz“ des LSVD Sachsen nicht dabei sein. Somit überbringe ich Ihnen auf diesem Wege meine herzlichsten Grüße.

Wir wissen, Schutzräume für Geflüchtete sind außerordentlich wichtig. Dies gilt insbesondere für queere Menschen, die in ihren Ländern zusätzlich aufgrund ihrer geschlechtlichen Identitäten oder ihres Begehrens Diskriminierung und Verfolgung erlitten haben. Leidvoll erleben die Menschen nach ihrer Ankunft in unserem Land häufig, dass die Diskriminierung und Bedrohungen vor und in den Unterkünften weiter gehen. Weiterlesen

LSBTI-Geflüchtete sachsenweit schützen

Sachsen etabliert landesweite Koordinierungsstelle
Netzwerktreffen 13.10.2016 ©
Heute wird in Dresden die landesweite Koordinierungsstelle für LSBTI-Flüchtlinge vorgestellt. Dazu erklärt Tom Haus, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Sachsen:

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) freut sich sehr über diesen wichtigen Schritt. Inzwischen gibt es in Sachsen ein bundesweit einmaliges Unterstützungssystem für geflüchtete Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI). Dafür bedanken wir uns vor allem beim Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und der Staatsministerin Petra Köpping. Haltung zeigen, dass ist die richtige Antwort auf die erschreckenden Fällen von rassistischer und homo- und transphober Gewalt und Anfeindungen. Weiterlesen

Sachsen fördert LSVD-Beratungsstelle für Geflüchtete in Chemnitz

Queer-refugeesAnlässlich der Entscheidung der Sächsischen Aufbaubank (SAB) die geplante Beratungsstelle des Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen für LSBTI*-Asylsuchende in Chemnitz zu fördern, erklärt Tom Haus, Sprecher des LSVD Sachsen:

Durch die Förderung des Freistaates Sachsen ist es uns endlich möglich, eine hauptamtliche Beratung für Geflüchtete anzubieten, die wegen ihrer Liebe zum gleichen Geschlecht oder ihrer geschlechtlichen Identität ihre Heimat verlassen mussten. Darüber ist der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen sehr froh. Weiterlesen

LSVD Sachsen benötigt dringend langfristige Unterstützung für die LSBTI*-Flüchtlingsarbeit

Queer-refugeesFlüchtlingsarbeit für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- oder intergeschlechtliche Asylsuchende ist von Anfang an ein Thema für den LSVD Sachsen. In Erstaufnahmeeinrichtungen sind homosexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen immer wieder Gewalt und Anfeindungen ausgesetzt.

Wir brauchen in Sachsen dringend ein Beratungsnetzwerk für LSBTI*-Asylsuchende. Dazu erklärt, Tom Haus, Sprecher des LSVD Sachsen: Weiterlesen

Beratungsstelle für queere Flüchtlinge in Chemnitz

LSVD Sachsen beantragt Fördermittel des Landes zur Einrichtung einer Beratungsstelle für queere Flüchtlinge in Chemnitz

Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) werden in ihren Heimatländern häufig Opfer von physischer, psychischer und sexueller Gewalt, die oft vom eigenen Umfeld oder sogar der eigenen Familie ausgeht. Die unerträglichen Lebensumstände, die meist auch noch durch Kriege oder andere gewaltsame Konflikte im Heimatland verschlimmert werden, können für LSBTI so schwer wiegen, dass er_sie den Entschluss fasst, die Heimat zu verlassen. Diese Entscheidung fällt Menschen auf der Flucht niemals leicht. Weiterlesen