Archiv der Kategorie: Verband

Einladung: Vorstellung der LSVD-Beratungsstelle für LSBTI*-Geflüchtete in Chemnitz – 04.11.2016, 17:00 Uhr

queer-refugeesEinladung zur offiziellen Einweihung der Beratungsstelle „Information Center for LGBTI Refugees Chemnitz“ des LSVD Sachsen am 04. November um 17:00 Uhr

Seit Juli diesen Jahres besteht das „Information Center for LGBTI Refugees Chemnitz“ des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Landesverband Sachsen. Das Projekt wird durch den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz gefördert und ist Teil des sachsenweiten Beratungsnetzwerks mit Stellen in Dresden (Gerede e.V., CSD Dresden e.V.) und Leipzig (Rosa Linde e.V.). Weiterlesen

Segnung mit Hindernissen

kirche_teaserKirchenleitung der Sächsischen Landeskirche ermöglicht öffentliche Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren  

(20.10.2016) Anlässlich des Entschlusses der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, die kirchliche Segnung für gleichgeschlechtliche Paare mit Einschränkungen zu ermöglichen, erklären Tom Haus, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Sachsen und Henny Engels, Sprecherin des LSVD-Bundesverbands:

Wir begrüßen die Entscheidung der Kirchenleitung der Sächsischen Landeskirche, nun endlich auch die Segnung von Lebenspartnerschaften in einem öffentlichen Gottesdienst zu ermöglichen. Auch die eingeschränkte Öffnung der Segnungs-Gottesdienste für Lesben und Schwule ist ein erster wichtiger Schritt zu mehr Akzeptanz in sächsischen Kirchen – allerdings bleibt noch einiges zu tun. Weiterlesen

LSVD Sachsen fordert gleichberechtigen Zugang zu Reproduktionsmedizin

Sachsen unterstützt Kinderwunscherfüllung für Paare ohne Trauschein

Sachsen ist nun das sechste Bundesland, in dem sich zukünftig auch Paare ohne Trauschein ihren Kinderwunsch erfüllen können, wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren. Michel Röhricht, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Sachsen erklärt hierzu:

Als Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen begrüßen wir die Entscheidung der Landesregierung, auch Paare ohne Trauschein bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu unterstützen.  Dies kann und darf aber nur der erste Schritt sein. Lesbische Frauen werden immer noch von der Förderung ausgeschlossen, auch wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren; denn verheiratete und nicht verheiratete Paare werden nicht unterstützt, wenn bei ihnen nur heterologe Kinderwunschbehandlungen möglich sind. Die Richtlinie muss dringend nachgebessert werden, um auch solche Paare bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu fördern.

Familie ist dort wo Kinder sind. Die Frage, ob Menschen mit Kinderwunsch heterosexuell oder gleichgeschlechtlich lieben, darf für die Erfüllung des Kinderwunsches keine Rolle spielen.

Aufruf: 19.06. – Hand in Hand für Vielfalt und Respekt und gegen Rassismus in Leipzig / Chemnitz

Menschenketten gegen AusgCkH4RjyXIAEKIto.jpg largerenzung und Hass

English version below

Ohne Angst verschieden sein, zu jeder Zeit, überall! Das muss in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein. Doch Rechtspopulisten und organisierte Rechtsextreme geben sich als „das Volk“, als Vertretung „der schweigenden Mehrheit“ aus und hetzen gegen Flüchtlinge, Muslime und Minderheiten. Es reicht! Wir wollen in einer toleranten, offenen und demokratischen Gesellschaft leben. In der die Würde des Menschen unantastbar bleibt. Weiterlesen

Vernetzungstreffen in Dresden – 29.01.2016

Liebe Mitglieder des LSVD Sachsen,

25 Jahre Engagement für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt sind für uns kein Grund, sich auf Erreichtem auszuruhen.

Im neuen Jahr wollen wir zusammen mit Euch Ideen entwickeln, wie unsere zukünftige Arbeit in Sachsen und besonders auch in Dresden aussehen kann. Weiterlesen

Beratungsstelle für queere Flüchtlinge in Chemnitz

LSVD Sachsen beantragt Fördermittel des Landes zur Einrichtung einer Beratungsstelle für queere Flüchtlinge in Chemnitz

Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) werden in ihren Heimatländern häufig Opfer von physischer, psychischer und sexueller Gewalt, die oft vom eigenen Umfeld oder sogar der eigenen Familie ausgeht. Die unerträglichen Lebensumstände, die meist auch noch durch Kriege oder andere gewaltsame Konflikte im Heimatland verschlimmert werden, können für LSBTI so schwer wiegen, dass er_sie den Entschluss fasst, die Heimat zu verlassen. Diese Entscheidung fällt Menschen auf der Flucht niemals leicht. Weiterlesen