Archiv der Kategorie: Allgemein

Sachsen wird Teil der Koalition gegen Diskriminierung

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt Beitritt und mahnt Aktionsplan an

23. Juni 2017, Chemnitz – Heute unterzeichnete die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, in Dresden den Beitritt des Freistaates Sachsen zur „Koalition gegen Diskriminierung“. Mit diesem Schritt will das Bundesland Antidiskriminierungsarbeit in allen Politikbereichen als Querschnittsaufgabe verankern. Diskriminierung und Ausgrenzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*) sind auch in Sachsen immer noch an der Tagesordnung.

„Als LSVD Sachsen begrüßen wir das Bekenntnis der Landesregierung sich landesweit gegen Diskriminierung einzusetzen und Betroffene besser unterstützen zu wollen. Nach diesem wichtigen Schritt muss nun auch der Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen endlich von der Landesregierung unterzeichnet werden. Seit Mitte letzten Jahres liegt der Entwurf des Aktionsplans im Schreibtisch der Landesregierung“, erklärt Tom Haus, Landesvorstand des LSVD Sachsen.

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Sachsen gegen Homo-, Trans*- und Interphobie

7. Sachsenweiter Rainbowflash zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT/IDAHIT)

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am 17. Mai 2017 erklärt, Susann Frauendorf, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Landesverband Sachsen:

Selbstbestimmt, offen und diskriminierungsfrei! Ein demokratisches und lebenswertes Sachsen muss es allen Menschen ermöglichen, jederzeit, an jedem Ort ohne Angst verschieden zu sein. Beim siebten „Sachsenweiten Rainbowflash“ tritt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Landesverband Sachsen mit vielen Partner*innen für gleiche Rechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt ein. Weiterlesen

Auszeichnung für sachsenweiten Rainbowflash

Der LSVD Sachsen wurde heute im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2016“ für das Projekt „Sachsenweiter Rainbowflash zum IDAHOT“ in Halle a.d. Saale ausgezeichnet.
Unser Landvorstand Tom Haus war stellvertretend vor Ort und nahm die Urkunde entgegen. Wir bedanken uns ganz herzlich beim für die Auszeichnung.

7 Jahre sachsenweiter Rainbowflash zum IDAHOT/IDAHIT

Wir suchen Mitstreiter*innen für die nächste Runde!

Am 17. Mai eines jeden Jahres lassen Menschen auf der ganzen Welt Luftballons in den Himmel steigen und erinnern so an den Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit.

Mit vielen Partner*innen werden wir mit Luftballons und Botschaften gegen Hass und Ausgrenzung klar machen: Gewalt und Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*) haben keinen Platz in einer demokratischen und bunten Gesellschaft. Sachsen macht sich auch 2017 stark für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt. Weiterlesen

Mitgliederversammlung am 25. März 2017 in Chemnitz

Der LSVD Sachsen ist seit 11 Jahren wieder aktiv. Im letzten Jahr haben wir unsere Aktivitäten im Bereich der Geflüchteten Arbeit ausweiten können und mit einer staatlichen Förderung das „Information Center for LGBTI Refugees Chemnitz“ eröffnet. Der Landesvorstand Sachsen möchte auf der Mitgliederversammlung seine Aktivitäten des vergangenen Jahres reflektieren und zur Landesvorstandswahl einladen. Ebenso wollen wir über zukünftige Projekte sprechen.

Wo ? Landesgeschäftsstelle LSVD Sachsen e.V., Hermannstraße 6 in 09111 Chemnitz

Wann ? 25.03.2017, 14:00 – 18:00 Uhr

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Diskriminierungserfahrungen von LSBTI* in Gesundheitseinrichtungen

Der LSVD Sachsen möchte seine Arbeit im Gesundheitsbereich ausweiten und ist deshalb interessiert an Euren Erfahrungen als queere Menschen in Gesundheitseinrichtungen (sowohl als Arbeitnehmende als auch als Aufsuchende).

Traut Ihr Euch, Euch zu outen, wenn es notwendig sein sollte? Fühlt Ihr Euch anders behandelt als heterosexuell gelesene Menschen? Habt Ihr konkrete Diskriminierungserfahrungen gemacht? Weiterlesen

LSVD Sachsen tritt LAG Queeres Netzwerk Sachsen bei

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Respekt.Akzeptanz.Vielfalt

(16.12.2016) Anlässlich des Beitritts des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Sachsen zur Landesarbeitsgemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen erklärt Tom Haus, Sprecher des LSVD Sachsen:

Wir freuen auf die intensive Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen und Freund*innen in der Landesarbeitsgemeinschaft Queeres Netzwerk Sachsen. Gemeinsam wollen wir uns für Vielfalt, gleiche Rechte und Respekt von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen (LSBTTIQ*) in Sachsen einsetzen. Weiterlesen

Grußwort von Susann Rüthrich (SPD) zur Einweihung der Beratungsstelle „Information Center for LGBTI Refugees Chemnitz“ am 4. November 2016

Susann Rüthrich MdBSehr geehrter Herr Mertens,
sehr geehrte Frau Lambrecht,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

leider kann ich heute bei der Einweihung der Beratungsstelle „Information Center for LGBTI Refugees Chemnitz“ des LSVD Sachsen nicht dabei sein. Somit überbringe ich Ihnen auf diesem Wege meine herzlichsten Grüße.

Wir wissen, Schutzräume für Geflüchtete sind außerordentlich wichtig. Dies gilt insbesondere für queere Menschen, die in ihren Ländern zusätzlich aufgrund ihrer geschlechtlichen Identitäten oder ihres Begehrens Diskriminierung und Verfolgung erlitten haben. Leidvoll erleben die Menschen nach ihrer Ankunft in unserem Land häufig, dass die Diskriminierung und Bedrohungen vor und in den Unterkünften weiter gehen. Weiterlesen

LSVD Sachsen fordert gleichberechtigen Zugang zu Reproduktionsmedizin

Sachsen unterstützt Kinderwunscherfüllung für Paare ohne Trauschein

Sachsen ist nun das sechste Bundesland, in dem sich zukünftig auch Paare ohne Trauschein ihren Kinderwunsch erfüllen können, wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren. Michel Röhricht, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Sachsen erklärt hierzu:

Als Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Sachsen begrüßen wir die Entscheidung der Landesregierung, auch Paare ohne Trauschein bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu unterstützen.  Dies kann und darf aber nur der erste Schritt sein. Lesbische Frauen werden immer noch von der Förderung ausgeschlossen, auch wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren; denn verheiratete und nicht verheiratete Paare werden nicht unterstützt, wenn bei ihnen nur heterologe Kinderwunschbehandlungen möglich sind. Die Richtlinie muss dringend nachgebessert werden, um auch solche Paare bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu fördern.

Familie ist dort wo Kinder sind. Die Frage, ob Menschen mit Kinderwunsch heterosexuell oder gleichgeschlechtlich lieben, darf für die Erfüllung des Kinderwunsches keine Rolle spielen.