Sachsen will Akzeptanz für Vielfalt stärken – aber Landesaktionsplan lässt viele Fragen offen

Gemeinsame Stellungnahme zum „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“

Am gestrigen 21. September 2017 stellte die Sächsische Staatsregierung in Dresden den lang erwarteten „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensweisen“ in Dresden vor. Die Mitglieder der LAG Queeres Netzwerk Sachsen und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen waren an der Erstellung des Aktionsplans beteiligt. Viele gute und wegweisende Vorschläge wurden dabei gemacht. In wichtigen Bereichen, wie Bildung, Bekämpfung von homo- und transphob motivierter Hasskriminalität oder auch im Bereich Alter und Pflege fehlen im Landesaktionsplan jedoch verbindliche Maßnahmen.

Zum Landesaktionsplan erklärt Tom Haus, Landesvorstand des LSVD Sachsen :

„Wir danken besonders Staatsministerin Petra Köpping für ihren unermüdlichen Kampf, der diesen Aktionsplan überhaupt ermöglicht hat. Die Förderung von Akzeptanz und Vielfalt muss jedoch die Aufgabe der gesamten Landesregierung sein.Es kann nicht sein, dass sie in weiten Teilen ausbremst und blockiert“.

Die LAG Queeres Netzwerk Sachsen hat zusammen mit ihren Mitgliedern eine erste ausführliche Stellungnahme erarbeitet und wird auch zukünftig die Landesregierung in die Pflicht nehmen, den Landesaktionsplan zügig umzusetzen und weiterentwickeln.

Stellungnahme der LAG Queeres Netzwerk zum „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensweisen“

Aktionsplan zur Förderung von Akzeptanz bleibt weit hinter Erwartungen zurück – Lesben- und Schwulenverband (LSVD) kritisiert unzureichende Ausgestaltung

„Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensweisen“

 

 

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